Händler sehen VR als Teil ihrer digitalen Zukunft
02-08-2017

Produkte aus dem 3D-Drucker, automatisches Bezahlen beim Verlassen des Ladens und Warenvorstellungen durch Virtual-Reality-Technologien: Der Handel der Zukunft ist digital, doch noch hält die Digitalisierung in dieser Branche nur schleppend Einzug. So sehen sich 77 Prozent der Händler als Nachzügler in Sachen Digitalisierung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter mehr als 500 online und stationär tätigen Einzel- und Großhändlern, die der Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben hat.

Auch wenn noch längst nicht jeder Händler digitale Basics wie Web oder Social-Media-Seiten einsetzt, mit Blick ins Jahr 2030 schätzt sich die Branche sehr fortschrittlich ein: 61 Prozent sehen Läden in der Rolle eines Showrooms, in dem Produkte getestet und anschließend im Online-Shop des Händlers bestellt werden können. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) erwartet, dass Virtual Reality sich bis dahin als gängiges Verkaufsinstrument etabliert haben wird. Waren würden dann im stationären Handel auch ohne physische Anwesenheit erlebbar sein.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research

Händler sehen VR als Teil ihrer digitalen Zukunft

 im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 530 Händler – online wie offline – im Groß- und Einzelhandel befragt, darunter 150 Händler, die ausschließlich stationär verkaufen.